Nixie-Uhren
Die besondere Art Zeit anzuzeigen,
oder sie vergehen zu sehen.
Wie fing das alles eigentlich an? Für mich, als einfacher Lochraster-Bastler, eigentlich eine Schuhgröße zuviel, aber manchmal will man es einfach wissen. Das Ziel: Eine Uhr zu bauen die als Anzeige die altmodischen, sogenannten Nixie-Röhren benutzt. Und warum das? Nun, ich war als Kind schon von dieses Anzeigen angetan und schaute immer wie gebannt auf die Etagenanzeige innerhalb eines Aufzuges mit dem meine Mutter und ich öfter fuhren. Genauer gesagt ein- oder zweimal im Monat. Wenn der Aufenthalt dort etwas dauerte, dann fuhr ich gerne mit diesem Aufzug auf und ab, weil mich das Umspringen der Zahlen und deren räumliche Veränderung enorm faszinierte. Ich konnte mir das mit meinem kindlichen Verstand einfach nicht erklären. Warum war die 1 weiter hinten als die 5? Das war für mich galaktisch. - Nun hat mich dieser Gedanke wieder eingeholt, fast 35 Jahre später. Ich kannte ja bereits Jan Wüstens Internetseite und das man dort wunderschöne Nixie Röhren in teilweise Bestzustand bekommen kann. Ich bestellte sechs schöne und nicht so kostspielige ZM 1210 von Telefunken zum Testen und Experimentieren sowie sechs russische absolut traumhaft schöne ИН-18 Röhren.
Entdecken und Staunen
Jeder der zu Besuch kommt und die Uhr entdeckt fagt:"Was ist das denn? Das sieht ja schön aus." Erkläre ich dann, das es Nixie Röhren sind, ernte ich fragende Blicke. Eine Uhr mit was...? Röhren? Und viele haben schon die Frage auf der Zunge, wie man zu so etwas gelangt. Fällt dann das Wort Eigenbau, wird schnell Ernüchterung deutlich. Aber hin und wieder kommt aus dem Freundeskreis die vorsichtige Frage:"Baust Du mir sowas?" Dazu sei wirklich ernsthaft angemerkt, das ein Hobby für mich auch Hobby bleiben soll. Wenn ich Lust und Zeit habe, herzlich gerne.

