SiteMap

  |  

Philosophie dieser Site

  |  

Copyright

  |  

Downloads

  |  

FAQ

  |  

Kontakt

  |  

Links zu interessanten Sites

  |  

Sie sind hier:  >> Elektronik-Projekte  >> 2006  >> Display am Akkumaster C3 


Display Umbau am Akkumaster C3

 

 

Der Conrad Accu Master C3 hat ein beleuchtetes Display bekommen. Und es war ganz einfach. Seit vielen Jahren benutze ich, und der Rest der Welt, dieses einfache und dennoch geniale Akku-Ladegerät. Es hatte, für damalige Zeiten betrachtet, alles was das Akkuherz begehrte. Nur eins nicht, und das zum Verdruß des Benutzers. Bei diffusen Lichtverhältnissen konnte man das Display nicht ablesen. Man wechselte die Perspektive, drehte das Gerät, verrenkte sich, hantierte mit Taschenleuchten herum. Manch einer zerlegte das Gerät um festzustellen: Nein, es ist nicht so ohne Weiteres möglich das Display zu beleuchten. Verdammt, und was nun ?
Und noch eine wichtige Anmerkung. Wer das hier nachbauen möchte sollte sich im Klaren darüber sein, das die Garantie auf das Gerät verloren gehen kann, und das es sich um ein Netzspannungsversorgtes Gerät handelt. Also bitte darauf achten während der Arbeit und des Zerlegens IMMER den Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen! Ich übernehme keine Haftung für diese Umbauvorschläge

 

 

Kontaktbelegung herausgemessen und los gehts... Das alte Display hat 14 Kontakte und das Neue 16. Aber die Kotakte 1 - 14 sind absolut deckungsgleich. Man kann aber das Display nicht einfach so einsetzen, weil es ein anderer Typ ist.
Das neue Display ist vom Typ 162CBCBC und man bekommt es zum Beispiel bei Reichelt Elektronik unter der Artikel-Nr.:
'LCD 162C LED'. Kostet um die 6.- bis 8.- €.

 

Das neue Display hat die Kontakte aber auf der Oberseite und deshalb muss es auf dem Kopf eingebaut werden. Aus diesem Grund müssen die Kontakte alle über kreuz angeschlossen werden. Die Pins 15 und 16 sind für die Beleuchtung. 4V kommen gut hin.

 

Sieht wild aus aber es ist schon in Ordnung und funktioniert. Die kleine Lochrasterplatte sorgt für den Halt des Displays, denn:
Da das neue Display auf dem Kopf stehen muss, mussten neue 1mm Löcher durch die Bedienteilplatine gebohrt werden. Ich habe es so gemacht: Mit Doppelklebeband das Display auf die Platine in der richtigen Position aufgeklebt. Dann mit einem 1mm Bohrer durch die vorhandenen Löcher am Display die Löcher in die Bedienteilplatine gebohrt. Keine Angst, dahinter ist keine Leiterbahn, alles frei. Das neue Display wieder entfernt, eine Pfostensteckleiste (16 Pins) in die neuen Löcher gesetzt, eine Lochrasterplatine mit Lötpunkten hintergelötet, fertig. Dann kann es ans Verdrahten gehen. Eins zu eins - Pin für Pin. (-1- an -1-) , (-2- an -2-) , ...... (-14- an -14-). Dadurch ergibt sich diese überkreuz Verdrahtung. Man kann die beiden Leitungen nach links unten sehen. Ganz links unten ist Masse, und etwas nach rechts weiter oben liegen 5V an. Diese über eine 1N4001 geschickt um die Spannung etwas zu reduzieren und das Display hat eine angenehme Helligkeit.

 

So sieht es von der Seite aus. Das Display liegt direkt auf der Bedienteilplatte auf. Durch die enge Verlötung ist es auch stabil genug. Man braucht es nicht noch verschrauben. Wer möchte kann mit etwas Sanitär-Silicon das Display anheften. Die alten Schrauben und Spacer können in die Basteldose.

 

Der erste Test... klappt vorzüglich.

 

Das gesamte digitale Innenleben des Ladegerätes wird von einem ungekühlten 5V Spannungsregler L7805 CV versorgt (Position IC 9). Dieser scheint aber bereits im Originalzustand des Gerätes an seiner Belastungsgrenze betrieben zu werden denn mit der zusätzlichen Belastung durch das neue Display, und dessen Beleuchtung, wurde ihm das wohl etwas zu warm unter der Jacke woraufhin er nach einiger Betriebszeit in den Temperaturschutz ging. Diesen durch eine etwas leistungsfähigere Variante zu ersetzen schien mir vorerst als probates Mittel. Aus diesem Grunde habe ich ihn ausgewechselt gegen einen L78S05 SCV. Der alte L7805 ging somit in die ewigen Halbleiterjagdgründe.
Der neue L78S05 kann 2A - der alte nur 1,5A regeln. Obendrein habe ich ihm ein kleines Kühlkörperchen huckepack auf den Rücken genietet. Es ist etwas eng an der Stelle aber es passt ohne das andere Bauteile berührt, oder zu warm werden können. Das Auslöten des Spannungsreglers ist nicht so einfach. Es ist eine durchkontaktierte Platine und freiwillig macht der alte Regler keinen Platz. Also bitte Vorsicht walten lassen und nicht reissen. Am besten abkneifen und jeden Pin einzeln auslöten.
Hier noch einmal in ganz groß.

 

Hier nochmal aus einer anderen Perspektive. Der 78S05 verneigt sich vor seinem Publikum. Gesenkten Hauptes trägt er die schwere Last.

 

Leuchtet es nicht schön ? Der erste Akku wird geladen.

 

Wem der Kontrast des Displays zu schwach ist kann folgendes noch machen:
Man nehme ein 5KΩ Trimmer und verbinde den Schleifkontakt (in der Mitte) mit einem der äußeren Kontakte. Dann die beiden Pins des Trimmers von hinten an Pin 1 und 3 auf die neu angelegte Pfostenkontaktleiste löten. Nun lässt sich der Kontrast des Displays mit dem Trimmer einstellen. Die hier gut zu erkennende Trimerstellung ist, wenn man den Schleifkontakt des Trimmers an den von hier aus gesehen linken Außenkontakt anschließt, eine gute Referenz. Oder halt Mittelstellung des Trimmers, damit kann man nichts falsch machen.

 

Hier eine Großaufnahme

 

SiteMap

  |  

Philosophie dieser Site

  |  

Copyright

  |  

Downloads

  |  

FAQ

  |  

Kontakt

  |  

Links zu interessanten Sites

  |